Das Rennen um den Release einer massentauglichen AR-Brille ist im vollen Gange und nun gibt es auch Bilder, wie Samsungs Beitrag aussehen könnte. Dass AR-Inhalte sehr eindrücklich aussehen können, beweist Epic Games mit einer AR-Experience zur Apollo-11-Mission und neue Anbieter zeigen diese Woche, dass mit AR-Spielen auf Smartphones richtig viel Geld verdient werden kann.
Samsungs AR-Brille enthüllt?
Ein Designpatent, welches am 17. Oktober in Südkorea publiziert wurde, zeigt möglicherweise die AR-Brille von Samsung. Falls sich die Berichte bewahrheiten, könnten im nächsten Jahr AR-Brillen von Samsung, Sony und Apple auf den Markt kommen. Ausserdem fertigt einem Bericht zufolge Samsung die Chips für die AR-Brille von Facebook, welche aber nicht mehr nächstes Jahr erscheinen soll.
Epic Games zeigt Highend-Grafik auf der HoloLens 2
Die Firma hinter der Unreal Engine zeigt auf der HoloLens 2 von Microsoft eindrücklich, was mit aktueller Hard- und Software visuell möglich ist. In einer AR-Experience kann man die Apollo-11-Mission erleben, welche in der neuen Version 4.23 der Grafikengine erstellt wurde.
Microsofts neuer VR-Prototyp lässt einem eine virtuelle Welt zu Fuss erkunden
Unter den Namen «Dream Walker» hat Microsoft ein VR-Experiment vorgestellt, welches einer der besten Use Cases von VR umsetzt: die Menschen an einen anderen Ort zu bringen. Mit einem tragbaren VR-System auf dem Rücken lässt das System eine virtuelle Welt ohne Grenzen zu Fuss erkunden. Zuerst plant man seine Route, basierend darauf stellt das Programm eine virtuelle Welt zusammen, die diesen Pfad beinhaltet. Mittels Sensoren werden Hindernisse in Echtzeit erkannt und in virtuelle Objekte verwandelt, denen der User ausweichen muss.
Nvidia kündigt VR-Streaming über 5G an
Der Grafikkarten-Hersteller kündigt an, in Zukunft VR-Inhalte per 5G über die eigene Plattform «CloudXR» zu streamen. Das würde es erlauben, die VR-Brillen viel kompakter zu bauen, da die Rechenleistung in der Cloud erfolgt.
LG bringt AR-Shopping per TV in die Haushalte (in Südkorea)
In Südkorea hat der Telekomanbieter LG Uplus eine Fernsehsendung interaktiv gestaltet: Zuschauer konnten mittels Smartphone die gezeigten Produkte in Augmented Reality als 3D-Modell in die eigene Stube holen.
Location Based Virtual Reality erhält prominente Unterstützung
Die in Hong Kong ansässige Firma Sandbox VR fokussiert sich auf sogenannte Location Based Virtual Reality (LBVR). Das beinhaltet meist Systeme, in welchen mehrere Spieler gleichzeitig am selben Ort eine VR-Experience bestreiten (wie z.B. in der Fusion Arena in Zürich). Nun hat die Firma weitere 11 Millionen US-Dollar erhalten – dieses Mal von Prominenz: Will Smith und Katy Perry.
Erste VR-Klasse am Madison College unterrichtet
Im amerikanischen Madison College wurde zum ersten Mal eine komplette Klasse rein in Virtual Reality unterrichtet. Gemäss den Verantwortlichen soll in Zukunft weiter auf diese Technologie gesetzt werden, da nicht nur Wege entfallen, sondern auch Menschen mit Behinderung oder Krankheiten am Unterricht teilnehmen können.
Pokémon Go erhält Konkurrenz
Das AR-Spiel, welches 2016 sehr viele Spielern AR näher gebracht hat, kriegt nun Konkurrenz. In Japan hat das Spiel «Dragon Quest Walk» in den ersten 30 Tagen nach Release rund 86 Millionen US-Dollar mit Ingame-Käufen umgesetzt (Pokémon Go: 118 Millionen). Dies im Vergleich zu «Harry Potter: Wizards Unite» aus demselben Haus wie Pokémon Go, welches nicht einmal eine Million umgesetzt hat. Ausserdem steht mit dem Start von Microsofts «Minecraft Earth» ein weiterer AR-Titel ins Haus, von dem UploadVR fragt, ob es das nächste Pokémon Go werden könnte.
Bewertungen von AR/VR Startups erreichen 45 Milliarden US-Dollar
In einem aktuellen Bericht werden die Bewertungen der AR/VR-Startups auf insgesamt 45 Milliarden US-Dollar summiert. Das schliesst interne Investitionen wie z.B. bei Facebook aus und beinhaltet zudem nur reine AR/VR-Startups.